[gearconf] Die gearconf ist "gelaufen". Zwei interessante Tage liegen hinter uns, an denen wir interessante Vorträge sahen, anregende Diskussionen hatten und viele nette Leute trafen. Eine kleine Nachlese und die Folien der Vorträge findet man unter www.gearconf.de
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[gearconf] Heiko Sippel Veranstaltungen richtet 2009 erstmalig die gearconf aus. Am 1. und 2. Oktober 2009 dreht sich in den Hörsälen der Informatik der Heinrich-Heine-Universität alles um das Thema "Entwickeln im Team". Software-Entwicklung stellt an den heutigen IT-Spezialisten immer mehr Anforderungen. Bei immer komplexeren Systemen ist die Beherrschung verschiedener Prgoammiersprachen nicht mehr ausreichend; stattdessen müssen immer mehr "Nebenaufgaben" erledigt werden, wie etwa das Build- und Versionmanagement. Wie viele dieser Aufgaben automatisiert werden können, welche Produkte dabei unterstützen und welche Methoden sich in der Praxis bewährt haben... darum geht es bei der gearconf 2009.
[rheinjug] Es ist uns gelungen, Neal Ford zu einem Vortrag nach Düsseldorf zu holen. Am 21.09. spricht er im Rahmen der rheinjug und ruhrjug an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität. Neal ist Vordenker bei der Firma Thoughtworks und vielen als Keynote-Speaker auf zahlreichen Veranstaltungen bekannt. Jetzt ist er zum ersten Mal auch in Düsseldorf zu hören. Mehr Informationen unter www.rheinjug.de [gearconf] Heiko Sippel Veranstaltungen richtet erstmalig die gearconf 2009 aus. Am 1. und 2. Oktober 2009 dreht sich in den Hörsälen der Informatik der Heinrich-Heine-Universität alles um das Thema "Software entwickeln im Team". Seit dem 15.06.09 läuft jetzt der Call for Papers. |

Neal hat einen sehr engen Zeitplan; er war gerade aus Nürnberg abgereist und musste am nächsten Tag schon wieder in Mainz sein. Von der Belastung war aber beim Vortrag nichts zu merken. Über 100 Minuten sprach er über seine Vorstellungen, wie Software einfacher und verlässlicher entwickelt werden könnte, gestützt auf Probleme, die bei bekannten aktuellen und älteren Projekten auftraten. Dabei stellte er dem Verfahren des "Big Design Up Front", wie es beig großen Projekten etwa bei der NASA betrieben wird, seine Idee des Emergent Design gegenüber, die er auf einer Skala, die vom Wasserfall-Modell bis zum Cowboy-Hacking reicht, etwa bei XP ansiedelt. Dabei setzt er letztendlich das Design mit der gesamten Codebasis gleich. Das Design entwickelt wird dabei nicht im komplett im Vorfeld entschieden, sondern entwickelt sich im Laufe des Projekt. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Einfachheit; der Code sollte so wenig komplex wie möglich sein. An dieser Stelle ging Neal auch auf einige Metriken ein, die hilfreich sein können. Das Phänomen, dass unsaubere Codestellen, um die sich niemand kümmert, irgendwann zu grundsätzlich unsauberem Code führen, verglich er mit dem Broken-Window-Syndrom. In großer Zahl kamen weitere Beispiele, die zeigten, wie eingefahrenes Denken die Arbeit behindern, unterlegt durch Zitate von Vordenkern wie Fowler und Cunningham. Darunter etwa die Fixierung auf Objekt-Orientierung, die oftmals die Sicht auf wahre Sachverhalte verstellt und einfache Lösungen behindert (hier sei auf funktionale Programmierung hingewiesen...)



