[ruhrjug] Am 10.5. war Tapestry das Thema bei der ruhrjug in Essen, ein komponentenorientiertes Framework zur Entwicklung von skalierbaren Web-Anwendungen in Java. Das Apache-Top-Level-Projekt wird seit vielen Jahren stetig weiterentwickelt und hat entsprechend viel zu bieten.
Mit Igor Drobiazko hatten wir als Mitglied des Entwicklungsteams von Tapestry - einer von nur zwei deutschen Committern - den passenden Redner gefunden, und seine Begeisterung für das Framework war in dem neunzigminütigen Vortrag zu spüren. Die Folienpräsentation wurde durch viele Demos abgerundet, die schnell auch die Pronzipien von Tapestry zeigen, nämlich vor allem die Maxime "Convention over Confuguration" - wer sich an die vorgegebenen Vereinbarungen hält, kommt sehr schnell ans Ziel. So ist z.B. der Einsatz von Ajax mit Tapestry nur eine Sache von wenigen Tags in den Html-Seiten; das muss man einfach einmal selbst ausprobieren. Andererseits lassen sich dank der Komponenten-Architektur von Tapestry alle Bausteine auch durch eigene Komponenten ersetzen und das Framework somit auf eigene Standards anpassen.
Mehr Infos, die Folien und ein paar Fotos der Veranstaltung auf den Seiten der ruhrjug>>>
|
[rheinjug] "Java als Plattform erscheint mir deutlich wertvoller als die Programmiersprache"; diese Meinung vertritt Stefan Tilkov schon seit längerem. Und tatsächlich scheint sich in diesem Bereich in den letzten Monaten (vielleicht auch Jahren) mehr zu tun, als bei Java selbst.. Nicht erst seit der Übernahme durch Oracle ist von SUN recht wenig Neues zu vermelden. Zeit genug für einen weiteren Blick über den Rand der Kaffeetasse. Nach einem Vortrag über Scala im März haben wir nun den zweiten Vortrag in diesem Jahr zu einer Sprache, die sich mit Java nur die Virtuelle Maschine teilt. Stefan Tilkov berichtet über seine Erfahrungen mit Clojure. Am 20. Mai., wie immer im Hörsaal 5F der Heinrich-Heine-Universität. Eintritt frei. [webappdays] Bis zum 31. Juli können Vorschläge für die WebAppDays eingereicht werden. Gesucht werden Vorträge z.B. zu folgenden Themen:
Applicationsserver: IBM Webspere, BEA Weblogic, Microsoft IIS, Oracle Application Server, JBOSS, Glassfish, Apache Geronimo, Tomcat, Jetty, XAMP...
Web-Entwicklung: Standards, Frameworks und Rich Internet Applications, Java Server Faces Active, Server Pages, AJAX-Frameworks, Wicket, Tapestry, Google Web Toolkit, Eclipse RIA, Rails...
Die obigen Themen sind nur Beispiele und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit; eine Präferenz ist ebenfalls nicht gegeben. Viele weitere Themen sind denkbar, die in den Bereich der Entwicklung von Web-Applikationen fallen. [gearconf] Zur gearconf am 11. und 12. Oktober läuft seit Mitte April der Call for Papers. Interessierte Experten haben die Möglichkeit, bis zum 15. August Vortragsvorschläge einzureichen. gesucht sind Vorträge zum Bereich Software-Entwicklung im Team, d.h. Tools und Technologien, die die (verteilte) Zusammenarbeit von Entwicklern unterstützen und die Qualität der Produkte verbessern. Die Vorträge sollten etwa 30 - 40 Minuten umfassen und gerne auch aus der Praxis berichten. Live-Demos von Tools werden bevorzugt, da dies für Hörer immer interessant ist, ebenso wie die Möglichkeit zu Diskussionen während der Vorträge. Die Konferenzsprache ist Deutsch, aber auch englisch-sprachige Vorträge werden akzeptiert. Votragende erhalten freien Eintritt zur gearconf 2010. Weitere Informationen sowie das Online-System für die Abstract finden Sie unter www.gearconf.com [ruhrjug] Am 10. Mai findet bei der ruhrjug in Essen eine Veranstaltung zum Thema Tapestry 5 statt. Igor Drobiazko trägt ab 18:30 im Glaspavillion der Uni Essen zu diesem Thema vor. Als einer der Committer des Tapestry-Projekts kennt er sich mit diesem Framework hervorragend aus und möchte an diesem Abend einen Überblick über dessen Möglichkeiten geben, um Entwickler für Tapestry zu begeistern. Dazu wird es zahlreiche Demos geben. Eintritt wie immer kostenlos. [rheinjug] Über 150 Besucher zählten wir am 18. März beim Scala-Vortrag von Heiko Seeberger an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität. Dies zeigt die zunehmende Bedeutung neuer Sprachen, die auf der JVM aufsetzen. Scala als objekt-funktionale Sprache erweitert die Möglichkeiten des Entwicklers, in dem ihm neben reiner OO-Methoden nun auch die Eigenschaften funktionaler Sprachen angeboten werden, und dies auf Basis der JVM. Bei der rheinjug werden wir diesem Trend zusehends mehr Raum geben (so im Mai mit einem Clojure-Vortrag), denn spätestens nach der Übernahme durch Oracle sehen sich viele nach Alternativen zur reinen Java-Entwicklung um.
[rheinjug] Am 18.3. präsentiert die Düsseldorfer Java User Group einen Vortrag unter dem Titel "Sprechen Sie Scala?" Scala erobert die Java-Welt im Flug. Und das ist kein Wunder, denn Scala ist eine ausgereifte, objekt-funktionale, statisch typisierte, leichtgewichtige, ausdrucksstarke, pragmatische und skalierbare Sprache für die Java Virtual Machine, die 100% “abwärtskompatibel” zu Java ist. Was bedeutet das für Sie? Z.B. können Sie mit Scala die Lines of Code signifikant reduzieren, wirklich ausdrucksstarken und damit gut verständlichen Code schreiben und neue Möglichkeiten wie z.B. Closures einsetzen. Interessiert? Dann lassen Sie sich in diesem Vortrag die Highlights dieser zukunftsträchtigen Programmiersprache zeigen. Ort: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Hörsaal 5F. Einlass ab 18:30. Der Eintritt ist wie immer frei, wir freuen uns auf jeden Besucher! [webappdays] Am 27. und 28. September 2010 finden in Düsseldorf die WebAppDays 2010 statt. Unabhängig von Architektur, Programmiersprachen und Plattformen wollen wir Gelegenheit geben, sich über Werkzeuge und Verfahren zur Entwicklung von Web-Applikationen zu informieren. In Vorträgen und Demos werden Open-Source- und kommerzielle Tools vorgestellt, Applikations-Server und Web-Frameworks sowie verschiedene Technologien aus dem Bereich der Rich Internet Applications.
[gearconf 2010] Am 11. und 12. Oktober 2010 findet in Düsseldorf die gearconf 2010 statt. An zwei Tagen dreht sich auf der Veranstaltung wieder alles um das Thema "Software-Entwicklung im Team". Unabhängig von Architektur, Programmiersprachen, Plattform und Vorgehensmodellen wollen wir Gelegenheit geben, sich über Werkzeuge und Verfahren zur Optimierung des Software-Entwicklung-Prozesses und der Verbesserung der Software-Qualität zu informieren. In Vorträgen und Demos werden Open-Source- und kommerzielle Tools vorgestellt, die Entwickler und Projektleiter bei der Zusammenarbeit unterstützen und viele lästige und oft auch fehlerträchtige Arbeitsvorgänge automatisieren können. Alle Informationenund Anmeldung unter www.gearconf.com [mobile times] Am 4. März 2010 fand im City Hostel Düsseldorf die Mobile Times 2010 statt, das Treffen für Handheld-Entwickler. Die erste Veranstaltung war gut besucht, und so wird es bereits im Herbst eine zweite Veranstaltung geben. Diesmal wollen wir noch mehr Möglichkeit zu Diskussionen geben. [gearconf] Die gearconf ist "gelaufen". Zwei interessante Tage liegen hinter uns, an denen wir interessante Vorträge sahen, anregende Diskussionen hatten und viele nette Leute trafen. Eine kleine Nachlese und die Folien der Vorträge findet man unter www.gearconf.de [gearconf] Heiko Sippel Veranstaltungen richtet 2009 erstmalig die gearconf aus. Am 1. und 2. Oktober 2009 dreht sich in den Hörsälen der Informatik der Heinrich-Heine-Universität alles um das Thema "Entwickeln im Team". Software-Entwicklung stellt an den heutigen IT-Spezialisten immer mehr Anforderungen. Bei immer komplexeren Systemen ist die Beherrschung verschiedener Prgoammiersprachen nicht mehr ausreichend; stattdessen müssen immer mehr "Nebenaufgaben" erledigt werden, wie etwa das Build- und Versionmanagement. Wie viele dieser Aufgaben automatisiert werden können, welche Produkte dabei unterstützen und welche Methoden sich in der Praxis bewährt haben... darum geht es bei der gearconf 2009.
|

Neal hat einen sehr engen Zeitplan; er war gerade aus Nürnberg abgereist und musste am nächsten Tag schon wieder in Mainz sein. Von der Belastung war aber beim Vortrag nichts zu merken. Über 100 Minuten sprach er über seine Vorstellungen, wie Software einfacher und verlässlicher entwickelt werden könnte, gestützt auf Probleme, die bei bekannten aktuellen und älteren Projekten auftraten. Dabei stellte er dem Verfahren des "Big Design Up Front", wie es beig großen Projekten etwa bei der NASA betrieben wird, seine Idee des Emergent Design gegenüber, die er auf einer Skala, die vom Wasserfall-Modell bis zum Cowboy-Hacking reicht, etwa bei XP ansiedelt. Dabei setzt er letztendlich das Design mit der gesamten Codebasis gleich. Das Design entwickelt wird dabei nicht im komplett im Vorfeld entschieden, sondern entwickelt sich im Laufe des Projekt. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Einfachheit; der Code sollte so wenig komplex wie möglich sein. An dieser Stelle ging Neal auch auf einige Metriken ein, die hilfreich sein können. Das Phänomen, dass unsaubere Codestellen, um die sich niemand kümmert, irgendwann zu grundsätzlich unsauberem Code führen, verglich er mit dem Broken-Window-Syndrom. In großer Zahl kamen weitere Beispiele, die zeigten, wie eingefahrenes Denken die Arbeit behindern, unterlegt durch Zitate von Vordenkern wie Fowler und Cunningham. Darunter etwa die Fixierung auf Objekt-Orientierung, die oftmals die Sicht auf wahre Sachverhalte verstellt und einfache Lösungen behindert (hier sei auf funktionale Programmierung hingewiesen...)



